Freispiel
Spielend die
Welt entdecken
Im Spiel entstehen Freundschaft, Fantasie und viele kleine Erfahrungen fürs Leben.
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Spielzeit

Im Grünpünktchen ist Spielen viel mehr als Beschäftigung. Kinder zeigen darin, was sie bewegt, begegnen anderen Kindern und sammeln kleine Erfahrungen fürs Leben.

Kindheit erleben

Was Kinder im Spiel entdecken

Freispiel

Im Spiel zeigen Kinder, was sie bewegt: was sie mit sich selbst, mit anderen und mit ihrer Umwelt erlebt haben. Was sie freut, beschäftigt oder auch ängstigt, bekommt im Spiel einen Platz — manchmal ganz ohne viele Worte.

Außerdem gewinnen sie hier einen wesentlichen Teil ihrer Lebenserfahrung: Spiel hilft, die Erwachsenenwelt allmählich besser zu verstehen.

 

Kinder erleben im Spiel Freundschaft und Streit, sie sind Mitläufer oder Spielführer
oder werden auch mal abgewiesen.

Sie sehen, dass andere Kinder andere Eigenheiten und Interessen haben, finden gemeinsam Lösungen, stellen Regeln auf.

Freispiel

Freispiel

Einfach unersetzbar

Freispiel

Im Freispiel wählt das Kind sein Spielmaterial selbst aus, entscheidet über den Spielverlauf und bezieht gern und häufig SpielpartnerInnen mit ein. Es ist eine hoch wirksame und lustvolle Form des Lernens.

Was und wie das Kind spielt, bleibt seine eigene Entscheidung!

Der Einfluss der BetreuerInnen kann den Entscheidungen des Kindes aber Richtungen geben und sein Freispiel bereichern.

Wir sorgen dafür, dass das Kind sich bei uns wohl und sicher fühlt und die Welt um sich herum immer besser verstehen lernt.

Wir bieten dem Kind:

  • eine angemessene Raumgestaltung
  • motivierendes Spielmaterial
  • Regeln, die Sicherheit und Zugehörigkeit bieten
  • Anerkennung, Verstärkung und Unterstützung
  • hohe Mitbestimmung der Gruppenmitglieder

Rollenspiele

Die Welt im Spiel begreifen

Rollenspiele gehören zu den beliebtesten Spielformen bei Grünpünktchen. Kaum ein Tag vergeht, an dem Kinder nicht in andere Rollen schlüpfen, Alltagssituationen nachspielen oder Figuren für ihre Spielhandlungen einsetzen.

Im Rollenspiel tun Kinder „als ob“: Sie werden zur Mutter, zum Vater, zum Baby, zur Ärztin, zum Verkäufer, zum Tier oder zu einer ganz eigenen Fantasiefigur. Dabei greifen sie auf das zurück, was sie aus ihrer Lebenswelt kennen. Sie beobachten, ahmen nach, verändern, probieren aus – mit viel Fantasie, Kreativität und eigener Deutung.

Rollenspiel

Rollenspiel

So wird das Rollenspiel zu einem wichtigen sozialen Lernfeld. Die Kinder einigen sich auf Rollen, entwickeln gemeinsame Spielideen, sprechen miteinander, hören einander zu und beziehen sich aufeinander. Sie erleben, wie Beziehungen funktionieren, welche Erwartungen mit bestimmten Rollen verbunden sind und wie sich diese auch verändern lassen.

Dabei dürfen Rollenbilder spielerisch hinterfragt werden: Kann nur die Mutter den Haushalt führen? Darf ein Junge nicht weinen? Im Spiel können Kinder starre Vorstellungen aufbrechen und neue Möglichkeiten ausprobieren.

Rollenspiele können außerdem helfen, Erlebtes zu verarbeiten. Kinder können Spannungen, Ängste oder Konflikte aus ihrer Erfahrungswelt im Spiel ausdrücken, benennen und auf ihre Weise bearbeiten. Das stärkt sie innerlich und gibt ihnen die Möglichkeit, ihr eigenes Verhalten und das Verhalten anderer besser zu verstehen.

So verbinden sich im Rollenspiel Fantasie, Sprache, soziales Miteinander und emotionale Entwicklung – ganz unmittelbar, lebendig und kindgerecht.

 

Verkleiden

Verkleiden

Viele Kinder verkleiden sich gern oder lassen sich anmalen – und das nicht nur zur Faschingszeit. Wenn Kinder sich verwandeln, schaffen sie sich eine Spielwelt, in der sie großartig sein dürfen. Sie probieren ungewohnte Rollen aus und erleben sich für eine Weile anders als im Alltag.

Wer Angst vor einem Gespenst hat, wird vielleicht selbst für eine Weile zum Gespenst – und erschreckt zur Abwechslung einmal die anderen.

Angeleitetes Spiel

Gemeinsam Regeln entdecken

Auch angeleitete Spiele haben bei Grünpünktchen ihren festen Platz. Dazu gehören Spiele, bei denen Regeln von außen vorgegeben sind – zum Beispiel Tischspiele, Brettspiele sowie Kreis- und Bewegungsspiele.

Die Kinder lernen dabei, Spielregeln zu verstehen, zu akzeptieren und nach ihnen zu handeln. Sie erleben, dass ein Spiel einen bestimmten Ablauf hat, an den sich alle Beteiligten halten. So werden Regeln nicht nur erklärt, sondern im gemeinsamen Tun Schritt für Schritt erfahrbar.

Angeleitetes
Spiel:

Ausdauer, Geduld, Konzentration, soziales Miteinander

Kreisspiele

Wichtig ist dabei auch die Erfahrung, dass man nicht immer gewinnen kann. Die Kinder üben, mit Freude mitzuspielen, sich zu konzentrieren, abzuwarten, Rücksicht zu nehmen und auch mit Enttäuschungen umzugehen.

So stärken angeleitete Spiele Ausdauer, Geduld, Konzentration und soziales Miteinander – in einem geschützten Rahmen, der Kindern Orientierung gibt und gleichzeitig Freude am gemeinsamen Spiel ermöglicht.

Wollt ihr mitspielen?