Gesundheitserziehung
Grünpünktchen versteht sich als Ort der Gesundheitsförderung auf vielen Ebenen. Die Kinder lernen, ihren Körper wahrzunehmen, zur Ruhe zu kommen, sich zurückzuziehen, Neues zu erkunden und nach und nach ein Gefühl dafür zu entwickeln, was ihnen guttut.
Auf den eigenen Körper achten lernen
Das Grünpünktchenkind soll lernen, zunehmend Verantwortung für das eigene Wohlergehen, den eigenen Körper und die eigene Gesundheit zu übernehmen. Je nach Entwicklungsstand erwerben die Kinder erstes Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernen gesundheitsförderndes Verhalten kennen.
Dazu gehören einfache Fragen und Erfahrungen, die für Kinder unmittelbar greifbar sind: Was ist das für ein Gemüse? Woher kommen Früchte? Wofür sind sie gut? Wie fühlt es sich an, bei sich zu sein, sich selbst wahrzunehmen oder sich zurückzuziehen?
Lernen durch Erfahrung und Vorbild
Wir möchten Kinder situations- und bedürfnisorientiert auf das Leben vorbereiten. Durch Rollenspiele und das vorbildliche Verhalten der Mitarbeitenden erleben die Kinder, wie ein achtsamer und gesundheitserhaltender Umgang miteinander aussehen kann.
Grünpünktchen ist dabei eine Lebenswelt für Kinder: Sie dürfen natürliche Abläufe wie Nahrungszubereitung, Wäschepflege, Hausreinigung und Händewaschen miterleben. So entstehen umfassende Sinneserfahrungen und erste Zusammenhänge zwischen Versorgung, Sauberkeit, Ernährung und Wohlbefinden.
Gesundheitsbewusstsein und Selbstwert
Gesundheitserziehung prägt gesundheitsvorsorgende Einstellungen und Verhaltensweisen. Ernährungsgewohnheiten können günstig beeinflusst werden, und Gesundheit wird als etwas Wertvolles erfahrbar – für das einzelne Kind und für das Zusammenleben mit anderen.
Auch die kindliche Persönlichkeitsentwicklung steht damit in Verbindung. Ein stabiles Selbstwertgefühl kann Kinder darin stärken, gut mit sich selbst umzugehen.